Moringa Dosierung und Einnahme

Wer sich fragt, wie oft und wann am Tag eine Moringa-Kapsel eingenommen werden sollte oder wie viel Gramm des Pulvers am Tag die richtige Dosis darstellen, findet nicht allzu viele Informationen. Dies liegt ganz einfach daran, dass es sich bei Moringa-Produkten um ein Lebensmittel und nicht um ein Medikament handelt. Konkrete Dosierungen für bestimmte Beschwerden dürfen von den Herstellern nicht angegeben werden.

Wieviel Moringa ist nötig?

Moringa Dosierung mit LöffelWird jedoch der Gehalt an Inhaltsstoffen für eine grobe Berechnung der optimalen Menge herangezogen und in das Verhältnis zum Tagesbedarf eine Erwachsenen gesetzt, kommt man auf eine tägliche Menge zwischen 10 und 20 Gramm des Pulvers. Bei Kleinkindern reicht schon eine Messerspitze und Kinder im Schulalter können bereits einen halben Teelöffel zu sich nehmen.

Der Wirkstoffgehalt der Kapseln ist in der Regel so abgestimmt, dass vor jeder Mahlzeit eine Kapsel eingenommen werden kann. Zusätzlich kann das Essen mit etwas Pulver gewürzt werden. Auch höhere Mengen Moringa Oleifera können ohne Bedenken genommen werden. Ist der Magen die Rohkost nicht gewöhnt, kann es in der Anfangszeit zu Blähungen, Durchfall und Völlegefühl kommen.

Wie oft und wann nimmt man Moringa?

Am besten wird Moringa gleichmäßig über den Tag verteilt eingenommen. Zu bedenken ist, dass auf Grund der Wirkungen auf den Stoffwechsel eine Einnahme circa 30 Minuten vor dem Essen einen Einfluss auf das Sättigungsgefühl hat. Wird also eine Diät mit dem Ziel „Abnehmen“ durchgeführt, kann Moringa hier durchaus unterstützend wirken.

Moringa sollte nicht zu spät Abends oder direkt vor dem Schlafengehen genommen werden. Es kann bei manchen Menschen anregend und belebend wirken und so das Einschlafen um einige Stunden verzögern.

Wie lange muss man Moringa einnehmen?

Die positiven Auswirkungen von Moringa Oleifera treten bei längerer Einnahme eher schleichend ein. Es ist also nicht so, dass man direkt die Wirkung spüren würde und sich wie neu geboren und voller Energie fühlt. Nach ein bis zwei Monaten stellen sich aber deutlich merkbare Effekte ein. Häufig werden diese von nahestehenden Menschen, die sich wundern warum man plötzlich so aktiv ist, zuerst wahrgenommen.

Moringa wird üblicherweise nicht als Kur verwendet sondern regelmäßig in die alltägliche Ernährung integriert. Wer dauerhaft von dem Wunderbaum profitieren möchte, muss ihn also ebenfalls dauerhaft einnehmen.

Moringa richtig verwenden

Moringa Tee
Moringa Tee kann ein guter Einstieg in die Welt des Wunderbaums sein.

Bei vielen Menschen muss sich der Magen erst an die Senfölglykoside des Moringas gewöhnen. Man kann diesen Prozess in etwa mit geschroteten Körnern im Müsli am Morgen oder generell der Umstellung auf Rohkost vergleichen. Die Integration von Moringa in die eigene Ernährung kann auf zwei weisen geschehen, entweder man beginnt zuerst mit einem halben Teelöffel (ca. 5 g) Pulver am Tag oder man wählt Tee für den leichten Einstieg.

Ein guter Beginn könnte zum Beispiel so aussehen:

  1. Woche: Eine Tasse Moringa-Tee am Morgen
  2. Woche: Morgens eine Tasse Tee und vor jeder Mahlzeit eine Kapsel
  3. Woche: Morgens eine Tasse Tee, eine Kapsel vor den Mahlzeiten und das Würzen der Speisen mit Pulver
  4. Woche: Der Tee kann durch einen Smoothie mit mehr Pulver ersetzt werden, oder man wählt ein anderes Moringa-Rezept

Kapseln sollten grundsätzlich mit einem ganzen Glas Wasser eingenommen werden, so geht man sicher, dass diese auf dem Weg zum Magen nicht hängen bleiben. Wer Probleme mit dem Schlucken einer ganzen Kapsel hat, kann auf Wasser mit Kohlensäure zurückgreifen, dadurch wird die Kapsel nicht gespürt.

Generell eigenen sich Kapseln sehr gut, wenn man den Geschmack des Pulvers nicht mag. Unser Geschmacksempfinden wird aber auch kultiviert. Wir müssen Speisen also häufiger zu uns nehmen, damit wir sie als lecker genießen können. Der ein oder andere fängt mit der Zeit sogar an, dass Pulver in ein Glas Wasser zu rühren und findet das sehr lecker.

Da Moringa lipophil (fettliebend) ist, vermischt es sich zwar mit dem Wasser, löst sich aber nicht vollständig auf. Besser geeignet für die Einnahme sind Milch, Müsli, Joghurt, Smoothies, Butter, Pesto oder ein leckeres Curry.

Anzumerken ist, dass Kochen zwar den Nährstoffgehalt verringert, dafür jedoch auch die Bioverfügbarkeit mancher Polyphenole erhöht. Als Folgerung sollte ein Teil der täglichen Dosis direkt kalt und ein anderer in einem warmen Gericht eingenommen werden.

Wann darf Moringa nicht eingenommen werden?

Produkte aus den Blättern des Moringa Oleifera dürfen immer eingenommen werden.

Hier gibt es mehr zum Thema Moringa kaufen.

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